BANCAJA HABITAT fordert zusammen mit 149 anderen weltweit führenden Unternehmen die UNO dazu auf, einen gesetzlichen Rahmen für den Kampf gegen den Klimawandel zu schaffen.
Bancaja Habitat gehört zu den 150 Unternehmen, die die Erklärung von Bali unterschrieben haben. Es handelt sich hierbei um eine weltweit beispiellose Initiative aus der Geschäftswelt, an der die bedeutendsten Unternehmen aus den Vereinigten Staaten, Australien und China teilnehmen. Sie wurde vom Industrieprogramm der Cambridge University und der Group Prince of Wales’s Corporate Leader's Group on Climate Change ins Leben gerufen. Die Auswirkungen der Initiative waren unmittelbar bei den Verhandlungen der Regierungen, die sich in Bali versammelt hatten, um mögliche Lösungen für der Klimawandel zu finden, spürbar.
Wie die Erklärung zeigt, sind die wissenschaftlichen Belege unbestreitbar. Demnach stellt der Klimawandel für unsere Gesellschaft, die Umwelt und die Wirtschaft ein ernst zu nehmendes Risiko dar, für das auf globaler Ebene umgehend eine Antwort gefunden werden muss.
Mit der Initiative wird erstmals ein Handlungsaufruf aus der Geschäftswelt laut. Die Vertreter der weltweit führenden Unternehmen sind der Ansicht, dass sich durchgreifende Sofortmaßnahmen gegen den Klimawandel positiver auswirken würden und wirksamer seien als die Kosten, die auf uns zukämen, wenn nichts unternommen würde. Darüber hinaus vetreten die Unternehmen die Meinung, dass sich durch eine Umstellung auf eine kohlenstoffarme Wirtschaft wichtige Geschäftsmöglichkeiten eröffnen könnten.
Mit ihrer Unterzeichung der Erklärung bekräftigen die 150 Unternehmen die Notwendigkeit, den Treibhausgas - Ausstoß zu reduzieren. Hierfür sei es wichtig, zu einem vorbildlichen, internationalen und umfassenden Konsens zu gelangen. Dieser soll von den Vereinten Nationen eingeleitet und ein gesetzlicher Rahmen zur Reduzierung des Treibhausgas – Ausstoßes müsse festgelegt werden. Nur so wird für die Unternehmen die Möglichkeit geschaffen, sich für Inversionen in kohlenstoffarme Technologien einzusetzen und somit die Gefahren, die mit dem Klimawandel einhergehen, wirksam zu bekämpfen. Dies ist von grundlegender Wichtigkeit, da von der internationalen Gemeinschaft nach wie vor diskutiert wird, ob eine Umstellung auf obligatorischer oder freiwilliger Basis stattfinden soll.
Zudem fordern die unterzeichnenden Unternehmen, dass die allgemeinen Ziele für die Reduzierung der Emissionen ausschließlich von Wissenschaftlern festgelegt werden sollen. Diese Haltung richtet sich gegen die bisherigen Theorien aus der Geschäftswelt, in denen lediglich Kosten und Konkurrenzdenken als Indikatoren für die Bestimmung der Grenzwerte für die Emissionsverringerung galten. Heute sind sich die Vetreter der Unternehmen darüber im Klaren, dass aufgrund der Beweise, die von der Zwischenstaatlichen Sachverständigengruppe über den Klimawandel (IPPC) vorgelegt wurden, bis zum Jahr 2050 eine Reduzierung von mindestens 50% angepeilt wird.
Im Hinblick auf die Klimakonferenz in Bali fordern die Unternehmen die Regierungschefs dazu auf, die Gelegenheit wahrzunehmen um sich auf ein Arbeitsprogramm mit umfassenden Verhandlungen zu einigen. Damit soll eine Einigung erreicht werden, auf deren Grundlage wir im Jahr 2012, wenn das Kyoto Protokoll abläuft, voller Energie verhandeln können.
Das Klimaabkommen von Bali sowie die unterzeichnenden Firmen sind ersichtlich auf: